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Eigenes Projekt seit 2015

Aaremarzili

Aaremarzili App: aktuelle Aare-Temperatur, Abfluss, Pegel und Wetter

2015

übernommen von Joseph Bürgi

200'000+

Nutzer:innen pro Jahr

1 Mio.+

Aufrufe pro Jahr

4.7★

bei über 100 Bewertungen

aaremarzili.info gibt es schon seit 2002. Als der damalige Betreiber Joseph Bürgi 2015 ankündigte, den Betrieb einzustellen, habe ich übernommen, aus einem einfachen Grund: Ich hätte es nicht ertragen, wenn diese Seite verschwunden wäre. Seither ist aaremarzili.info mein Soloprojekt daneben, und gleichzeitig meine Spielwiese für neue Technologien. Hier probiere ich aus, was auf sidefyn-Projekten für Kunden oft noch zu früh wäre.

Aus der einfachen Frage ist längst mehr geworden: eine Webseite und, seit 2025, auch native Apps für iOS und Android aus einer einzigen Codebase, KI-gestützt und datengetrieben. Ich arbeite mit Feature Flags und A/B-Testing, fast alles läuft automatisiert, von der Datenerfassung bis zur Vorhersage.

Heute nutzen über 200'000 Menschen aaremarzili.info pro Jahr, mit mehr als 1 Million Aufrufen. In den App Stores steht die App bei 4.7 von 5 Sternen, bei über 100 Bewertungen zusammen auf iOS und Android. Der Aare-Guide zeigt Temperaturen von über 70 Messstationen, in 6 Sprachen (inklusive Berndeutsch und Chinesisch) und mit Rekorden bis zurück ins Jahr 1970. Böötli lassen sich direkt in der App buchen, und wer will, loggt seine Schwimm-Erfolge.

Finanziert wird das Projekt über Werbepartner und Kollaborationen, etwa mit den Aareliebi-Socken, sowie über eine Kartenintegration mit Partnern wie Bootsvermietungen und Campingplätzen. Das Prinzip dahinter: Die Einnahmen sollen die anfallenden Kosten decken, nicht mehr und nicht weniger.

Das Aare Fundbüro ist inzwischen sogar testweise direkt in die aaremarzili-App integriert. Nach dem Relaunch und App-Launch 2026 habe ich das Projekt ausserdem an zwei Meetups vorgestellt: bei ProductTank Bern und bei Mobile Romandie Beer in der Westschweiz.

Mittlerweile ist aaremarzili.info auch bei den Profis ein Begriff: SRF, nau.ch und watson.ch zitieren meine Messwerte regelmässig, wenn die Aare Rekordtemperaturen erreicht. Auch Radio Energy hat schon für Beiträge zur Aaretemperatur bei mir angefragt.

Journalist:innen der Berner Zeitung nutzen die Seite regelmässig, und 2018 habe ich sie sogar auf einen Fehler in ihrer eigenen Berichterstattung zur Aaretemperatur aufmerksam gemacht, worauf sie die falschen Angaben umgehend korrigierten. Und wenn mich jemand auf eine gefährliche Stelle hinweist, wie kürzlich beim Stauwehr Engehalde, passe ich die Warnhinweise oft noch am selben Tag an.

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