Noch nicht released. Die neue Website ist gebaut und in der Vorschau, aber noch nicht online. Die Bilder hier zeigen den aktuellen Stand. Bis zum Go-live ist unter boat2bag.ch noch die bisherige Website zu sehen.
< 2 Wochen
vom ersten Gespräch bis zur Vorschau
2 → 1
Websites, bald alles in Shopify
2 Sprachen
Deutsch und Englisch, fürs Handy gemacht
Einst ein Boot, jetzt eine Tasche
Jeden Sommer bleiben an der Aare Schlauchboote liegen. Der Berner Verein boat2bag sammelt sie ein und macht daraus Taschen, Etuis und Laptophüllen: Upcycling mit lokaler Wirkung, und jedes Stück ist ein Unikat.
Warum mich das Projekt sofort gepackt hat? Es geht um Nachhaltigkeit, und es geht um die Aare. Mit aaremarzili und dem Aare Fundbüro bin ich ohnehin schon am Fluss zuhause. boat2bag passt genau dazu, und die neue Website zeigt sogar live, wie warm die Aare gerade ist, direkt aus aaremarzili.
Aus zwei Websites wird eine
Bisher war boat2bag aufgeteilt: die Geschichte, die Partner und die Presse auf einer Baukasten-Website, der Verkauf in einem separaten Shopify-Shop. Wer die Geschichte las, fand den Shop nicht, und wer im Shop war, sah nichts von der Geschichte.
Darum baue ich alles in einem einzigen Shopify-Auftritt neu auf: Geschichte, Partner und Shop an einem Ort, zweisprachig auf Deutsch und Englisch und fürs Handy gemacht. Neu gibt es neben dem Shop einen eigenen Weg für Firmen, die Geschenke oder Eventmaterial mit Geschichte suchen. Sobald die neue Website online ist, wird die alte abgeschaltet.
Die Farben der Boote
Das Design nimmt auf, woraus die Taschen gemacht sind: Blau, Gelb, Orange und Grau wie die Schläuche eines Flussboots, als feiner Streifen unter dem Einstieg und als Markierung in den Titeln. Feedback setze ich in kurzen Runden um, oft noch am selben Abend: so steht der Slogan «Once a boat, now a bag.» gross auf der Startseite, und die Partner laufen als Logo-Reihe durchs Bild.
Auf dem Weg zum KI-nativen Verein
Die Website ist nur der sichtbare Teil. Wie in vielen jungen Vereinen steckt bei boat2bag das meiste Wissen in einem einzigen Kopf: Partner und Kontakte, woher die Boote kommen, wie eine Tasche entsteht, was Firmenkunden fragen, welche Ideen noch offen sind. Hundert Dinge, unstrukturiert, und jede Frage landet bei derselben Person.
Darum ist im ganzen Verein eine Transformation zur KI-nativen Organisation im Gange. Das Wissen wird festgehalten, mit KI strukturiert und so für alle im Verein verfügbar gemacht. Wer etwas wissen muss, findet es, statt nachzufragen. Und Aufgaben wie Texte, Übersetzungen, Analysen oder Änderungen an der Website erledige ich zusammen mit Claude, sauber dokumentiert und automatisch geprüft. So stand die erste Vorschau knapp zwei Wochen nach dem ersten Gespräch.
Das Ziel: deutlich weniger Administration, damit mehr Zeit für das bleibt, worum es eigentlich geht. Boote aus der Aare holen und daraus Taschen machen.